Spare bei deinen Energiekosten: Sofortmaßnahmen zum Senken von Kosten
Zweckmäßige Vorgehensweisen zum Senken von durch Heizen, Haushaltsgeräte und tägliche Gewohnheiten verursachten Energiekosten
Die Energiepreise sind auf Rekordniveau gestiegen, und wir fragen uns alle, wie wir unseren Energieverbrauch senken und somit Kosten sparen können. Hier erklären wir dir unsere besten Energiespar-Tipps in einfachen Schritten, die du zu Hause leicht umsetzen kannst.
Wie kann ich beim Heizen sparen?
90 % des Energieverbrauchs in unserem Zuhause wenden wir für Heizen und Warmwasser auf, und die Energiepreise sind auf Rekordniveau geklettert. Deshalb kannst du viel Geld sparen, wenn du dein Zuhause so energieeffizient wie möglich gestaltest. Hier sind ein paar Vorschläge:
- Bessere Wärmedämmung
Prüfe, ob sich eine Dach- oder Hohlwanddämmung für dein Haus rechnen würde, und erwäge den Einbau von doppelverglasten Fenstern, falls noch nicht geschehen. Eine bessere Wärmedämmung hält Wärme im Winter drinnen und im Sommer draußen. So musst du weniger heizen bzw. kühlen, und deine Energiekosten sinken deutlich.
- Zugluft vermeiden
Wärme entweicht durch jede Ritze und jeden Spalt. Sehe dich also in deinem Zuhause genau um, und dichte alle Öffnungen ab, die du finden kannst. Tür- und Fensterrahmen, Steckdosen, Kamine, Lüftungsgitter und Ventilatoren, Dachbodenklappen, Briefschlitze und Kabelkanäle für die Strom- und Gasversorgung sind nur einige Beispiele häufiger Zugluftquellen.
- Wärmepumpe einbauen
Sind Wärmedämmung und Gebäudeabdichtung auf den neuesten Stand gebracht, musst du viel weniger heizen. Aber was, wenn deine alte Heizungsanlage weiterhin viel Energie verbraucht? Dann empfiehlt sich der Einbau einer Wärmepumpe.
Die Energieeffizienz von Wärmepumpen ist unübertroffen, und Wärmepumpen heizen und kühlen Gebäude auf nachhaltige Weise. Außerdem können diese Systeme Warmwasser bereiten. Betrieben werden Wärmepumpen mit Strom, weshalb sie bei den Gaskosten beträchtliche Einsparpotenziale freisetzen. Zwar steigt mit einer Wärmepumpe dein Stromverbrauch, diese Zusatzausgaben werden aber von den sinkenden Kosten für Gas mehr als aufgewogen. Das liegt daran, dass Wärmepumpen kostenlos erneuerbare Energie aus der Luft, einem Gewässer oder dem Erdreich entnehmen und daher viel weniger Energie für den Betrieb verbrauchen.
Wärmepumpen sind außerdem sehr wartungsarm, und du musst nicht ständig um Wartung und Reparaturen fürchten. Die Betriebskosten sind niedrig und eine regelmäßig gewartete Wärmepumpe kann gut 10–15 Jahre halten. Auf lange Sicht ist eine Wärmepumpe also eine kluge Investition.
- Nutze einen Thermostat
Zu den einfachsten Tricks gehört es, einfach das Thermostat zu senken und so Heizkosten zu sparen. An eine niedrigere Raumtemperatur gewöhnt man sich schnell und eine Absenkung um nur 1 °C kann über das Jahr bis zu 7 % Energie sparen.
Ein Heizthermostat ist eine gute Möglichkeit, deine Raumtemperatur im Griff zu behalten und Räume nicht unnötig zu heizen. Alle Daikin Luft-Luft-Wärmepumpen und Heizsysteme für den Wohnbereich lassen sich mit der nutzerfreundlichen Onecta App über Smartphone oder Tablet steuern.
Du kannst in der App die Temperatur am Thermostat einstellen, den Energieverbrauch überprüfen und Zeitpläne für den Temperaturverlauf programmieren. Wenn du also den ganzen Tag unterwegs bist, drehe einfach die Heizung runter und senke so den Energieverbrauch.
- Lasse einen intelligenten Zähler einbauen
Frage deinen Energieversorger nach einem intelligenten Zähler. Auch das kann zum Senken der Energiekosten beitragen, weil dir der Zähler hilft, deinen Verbrauch im Blick zu behalten.
Wie sparst du mit einem intelligenten Strom- bzw. Gaszähler Geld?
An einem intelligenten Strom- oder Gaszähler kannst du jederzeit ablesen, wie viel Strom oder Gas in deinem Zuhause zu jedem gegebenen Zeitpunkt verbraucht wird. So erfährst du mehr über den Energieverbrauch und erkennst ganz einfach, welche Gewohnheiten du verändern könntest, um den Verbrauch zu senken. Du wirst feststellen, dass sich schon kleine Veränderungen im Geldbeutel bemerkbar machen.
Was bringt erneuerbare Energie?
Länder weltweit verpflichten sich, Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Entsprechend steigt die Beliebtheit erneuerbarer Energien weiter an. Technologien, die aus Solar- oder Windkraft erneuerbare Energien gewinnen, sind auf dem Vormarsch und tragen dazu bei, negative Auswirkungen auf unseren Planeten zu mildern.
Einer der Vorteile für Privathaushalte ist die Kostensenkung, die durch die Einbeziehung erneuerbarer Energien wie Solaranlagen und Wärmepumpen erzielt werden kann. Da diese Technologien kostenlose Energie aus der Umgebung ziehen, erlauben sie es dir, in die Zukunft zu investieren und gleichzeitig die Energiekosten zu senken.
Einsparen von Elektroenergie in der Küche
Eine einfache Möglichkeit zum Senken des alltäglichen Energieverbrauchs besteht in einer Steigerung der Energieeffizienz in der Küche.
- Türen von Kühl- und Gefrierschränken nur öffnen, wenn erforderlich, und zur Aufrechterhaltung der Effizienz diese Geräte regelmäßig abtauen
- Auf Töpfe und Pfannen Deckel aufsetzen: senkt Garzeiten und damit den Energieverbrauch
- Ventilatoren von Abzügen nur bei Notwendigkeit einschalten: vermeidet unnötigen Verbrauch von Elektroenergie
- Abstimmen des Betreibens von Haushaltsgeräten: vermeidet das gleichzeitige Betreiben mehrerer energieintensiver Geräte
Eine korrekte Pflege und Wartung der Küchenausstattung, auch von Herden, Backröhren und Wasserkochern, verlängert die Nutzungsdauer und senkt den Energieverbrauch insgesamt.
Kleine, stimmige Anpassungen bei den alltäglichen Abläufen in der Küche können im Laufe der Zeit zu beachtlichen Einsparungen führen. Zudem fördert ein Gewahrwerden energieintensiver Arbeiten Verhaltensweisen, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.
Auch indem du den Kühlschrank stets gut gefüllt hältst (aber nicht überfrachtest), trägst du dazu bei, dass die Temperatur stets gehalten wird. Das führt zu Einsparungen bei der zum Frischhalten der Lebensmittel erforderlichen Energie.
Vermeiden des Verbrauchs von Standby-Energie
Spart das Ziehen des Steckers des Wasserkochers Elektroenergie? Ja, tut es – durch Trennen der Geräte vom Stromnetz wird unnötiger Verbrauch von Standby-Energie vermieden. Viele elektrischen und elektronischen Geräte verbrauchen auch dann Elektroenergie, wenn sie gar nicht genutzt werden. Das wird als Standby-Energieverbrauch bezeichnet. Auch dieser Verbrauch summiert sich im Laufe der Zeit auf die Energiekosten auf.
Geräte wie Fernseher, Spielekonsolen, WLAN-Router und Ladegeräte für Telefone ziehen auch im ungenutzten Zustand Strom. Dieser Standby-Verbrauch kann mithilfe von intelligenten Steckerleisten oder durch Ziehen des Steckers vermieden werden. Kleine Einsparungen über eine Vielzahl von Geräten hinweg summieren sich mit der Zeit zu beachtlichen Summen.
Eine zeitliche Planung der Nutzung von Haushaltsgeräten und das Ausschalten nicht verwendeter elektronischer Geräte steigern die Effizienz und das Gewahrwerden des Verbrauchs von Standby-Energie und das Aufdecken von Stellen verborgener Energieverschwendung. Sind sich alle Personen im Haushalt dieser Problematik bewusst, werden diese Einsparungsmöglichkeiten zur alltäglichen Gewohnheit.
Umstellen auf LED-Leuchtmittel
LED-Lampen verbrauchen deutlich weniger Energie als Glühlampen oder Halogenlampen und halten auch viel länger. Die Anschaffungskosten sind zwar höher, zahlen sich jedoch im Laufe der Zeit aufgrund des deutlich niedrigeren Verbrauchs von Elektroenergie mehr als aus. Die größten Einsparungen werden bei Installieren von LEDs in Bereichen mit hohen Nutzungsdauern erzielt. Ein schrittweises Umstellen des Hauses mildert die mit dem Austausch verbundenen Kostenbelastungen.
Durch eine kluge Wahl von Leuchtmitteln mit geeigneter Helligkeit und durch sinnvolle Platzierung der Leuchten kannst du ganz ohne Kompromisse an den Wohnkomfort Energie sparen. LEDs zeichnen sich über ihre gesamte Nutzungsdauer hinweg sowohl durch finanziellen Nutzen als auch durch Nutzen für die Umwelt aus.
Überlegungen zum Heizen mit erneuerbarer Energie
Mit erneuerbarer Energie betriebene Heizsysteme wie Solaranlagen und Wärmepumpen können die Abhängigkeit von herkömmlichen Energiequellen beachtlich verringern. Solaranlagen wandeln Sonnenlicht in Elektroenergie um und senken so den Bezug von Elektroenergie über das Stromnetz. Wärmepumpen entziehen unter Verwendung von Elektroenergie der Außenluft Wärme und nutzen diese Wärme zum energieeffizienten Heizen deines Zuhauses.
Die Daikin Altherma Luft-Wasser-Wärmepumpen transportieren Wärmeenergie aus der Außenluft in dein Zuhause und nutzen diese Wärmeenergie zum energiesparsamen Heizen und Bereiten von Warmwasser.
Luft-Luft-Wärmepumpen, wie die Baureihe Daikin Emura, ermöglichen sowohl Heizen als auch Kühlen, und dies bei einem niedrigeren Verbrauch von Elektroenergie als herkömmliche Kessel.
Die Anfangskosten mögen nicht unbeachtlich sein, jedoch zahlt sich diese Investition im Laufe der Zeit mehr als aus. Möglicherweise lassen sich diese Vorlaufkosten durch Fördermittel- und Zuwendungsprogramme mildern.
Prepayment-Zähler
Anhand von Prepayment-Zählern können Haushalte ihren Energieverbrauch durch Vorauszahlungen begleichen. Das hilft beim Vermeiden von Budgetüberschreitungen und überraschend hohen Stromrechnungen. Jedoch bieten derartige Zähler einen möglicherweise nur eingeschränkten Zugang zu günstigeren Tarifen und meist auch eine geringere Flexibilität im Vergleich zu Verträgen mit Direktbelastung der Stromkosten.
In einigen Fällen können sich bei Umstellung auf einen Vertrag mit Direktbelastung niedrigere Gesamtkosten ergeben. Haushalte mit Prepayment-Zählern sollten regelmäßig ihre Wahlmöglichkeiten vergleichen und auf das bestmögliche Kosten-Nutzen-Verhältnis achten.
Ein Prepayment-Vertrag verhindert zwar, die dich die Energierechnung umhaut, ist jedoch nicht immer die kostengünstigste Option. Eine Überwachung des Verbrauchs ist und bleibt eine entscheidende Maßnahme, ganz unabhängig von der Zahlungsmethode.
Lasse ein Energieaudit vornehmen
Ein professionelles Energieaudit gibt dir eine detaillierte Bewertung der Gesamtenergieeffizienz deines Zuhauses. Ein solches Audit erkennt:
- Bereiche, in denen Wärmeverluste auftreten
- Ineffiziente Haushaltsgeräte
- Zonen mit hohem Energieverbrauch
Audits geben maßgeschneiderte Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Senken von Kosten. Auch Tools wie Wärmebildgebung oder intelligente Zähler können nützliche Erkenntnisse hervorbringen.
Durch regelmäßige Bewertungen können Haushalte die Entwicklung nachvollziehen und zielgerichtete Verbesserungsmaßnahmen umsetzen. Energieaudits bringen Probleme ans Tageslicht, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, und tragen dadurch langfristig zu möglichst hohen Einsparungen bei.
Beziehe alle Familienmitglieder ein
Maßnahmen zur Energieeinsparung erreichen ihre maximale Wirkung, wenn sich alle Beteiligten verantwortlich fühlen.
- Vergeben von Aufgaben zum Energiesparen im Haushalt
- Zuweisen von Verantwortlichkeiten für Beleuchtung, Heizung und Haushaltsgeräte
- Aufklären von Kindern über den Energieverbrauch
Durch das Einbeziehen aller Familienmitglieder festigen sich Veränderungen bei Verhaltensweisen, und Verantwortlichkeiten werden gestärkt. Einfache Anreize oder Anerkennung halten die Motivation auch über längere Zeit aufrecht.
Indem alle Familienmitglieder Hand in Hand gehen, können sich dauerhafte Verhaltensweisen zur Vermeidung von Energieverschwendung und zum Erreichen messbarer Einsparungen herausbilden.
Modernisieren mit staatlichen Fördermitteln
Möglicherweise berechtigen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, wie die Ablösung von Kesseln, Wärmedämmung und Installieren von Wärmepumpen, zur Inanspruchnahme von staatlichen Fördermitteln oder Preisnachlässen. Förderungen senken die Vorlaufkosten und motivieren Haushalte zu einer Umstellung auf energieeffiziente Technologien. Durch eine Auswertung verfügbarer Programme kannst du derartige finanzielle Unterstützungen maximal nutzen.
Durch einen Abgleich von Fördermitteln mit Energieaudits werden Prioritäten bei Verbesserungsmaßnahmen erkannt. Durch staatliche Förderung von Installationen werden Einsparungen schneller erreicht, und auch der Wohnkomfort wird gesteigert. Durch Kenntnis der Anspruchsvoraussetzungen können Haushalte alle verfügbaren Unterstützungsmaßnahmen maximal nutzen.
Überwachung der Energienutzung mithilfe von Apps
Mithilfe von Apps zur Energieüberwachung können Haushalte ihren Verbrauch von Elektroenergie und Gas und die Nutzung ihrer Haushaltsgeräte nachverfolgen. Moderne Apps geben KI-gestützte Prognosen zu Zeiträumen eines hohen Verbrauchs und senden bei Anzeichen eines ungewöhnlichen oder ineffizienten Verbrauchs Warnmeldungen. Automatisierungsfunktionen ermöglichen Abschaltungen während Zeiträumen mit Spitzenverbrauch oder zu Zeiten der Abwesenheit.
Durch Nachverfolgen von Trends über die Zeit können Zeitprogramme für das Heizen und für den Betrieb von Haushaltsgeräten optimiert werden.
Von Apps generierte Erkenntnisse stellen eine Ergänzung zu intelligenten Zählern und zu Dashboards dar, indem sie sofort umsetzbar Empfehlungen zu einer stetigen Verbesserung geben. Durch Einbauen dieser Tools in die alltäglichen Abläufe kannst du ein proaktives Energiemanagement implementieren.
Weit verbreitete Apps sind z. B. Smappee, Energy Cost Calculator, Joulebug und Mi Home.
Kernaussagen
Schon die kleinste Veränderung trägt zum Senken des Energieverbrauchs im Haushalt und zur Senkung der Energiekosten bei. Vom Feinabgleich von Thermostaten und besserer Nutzung von Haushaltsgeräten bis hin zur Modernisierung der Wärmedämmung und der Annahme intelligenterer Verhaltensweisen, jede einzelne Maßnahme bewirkt einen messbaren Einfluss. Regelmäßige Überwachung, Energieaudits und das Engagement aller Haushaltsangehörigen sorgen dafür, dass im Laufe der Zeit immer mehr Fortschritte gemacht werden. Ein Kombinieren von intelligenten Tools, Apps und mit erneuerbarer Energie betriebenen Technologien wie Wärmepumpen führt zu maximalen Einsparungen, und das ganz ohne Kompromisse beim Wohnkomfort.
- Durch Herunterdrehen des Thermostats um nur 1 °C kannst du die Heizkosten um bis zu 10 % senken. Ziehe moderne Wärmepumpensysteme in Betracht, die mit niedrigeren Vorlauftemperaturen betrieben werden und dadurch Energie sparen.
- Ersetze ineffiziente Haushaltsgeräte durch energiesparsame Modelle und nutze diese strategisch sinnvoll nur voll beladen und mit niedrigeren Temperatureinstellungen.
- Versehe dein Zuhause mit einer Wärmedämmung und mit zugluftdichten Fenstern und Türen, und entlüfte die Heizkörper regelmäßig. Dadurch vermeidest du Wärmeverluste und Energieverschwendung.
- Trenne Standby-Geräte von der Stromversorgung, nutze LED-Beleuchtung und nehme kleine Gewohnheiten im Alltag wie kürzeres Duschen an. All dies summiert sich über das Jahr hinweg zu beachtlichen Einsparungen auf.
- Nutze intelligente Zähler, Überwachungs-Apps und Vergleichs-Tools zum Nachvollziehen des Verbrauchs, zum Erkennen von Ineffizienzen und zum Suchen nach besseren Energieversorgern.
Gehe die nächsten Schritte in Richtung Senkung der Energiekosten und Steigerung des Wohnkomforts in deinem Zuhause auf intelligente Art und Weise.