Neue intelligente Systemregelung für höhere Anlageneffizienz

Daikin kündigt eine intelligente Lösung für die Systemregelung in Kühlräumen an. Der iCM ermöglicht durch ein komplettes End-to-End-Kontrollsystem maximale Leistung und Zuverlässigkeit. Das System verwaltet Anlaufen sowie die Ablaufsteuerung und die Stufensteuerung der Kaltwassersätze für optimierten Energieverbrauch durch intelligente Anpassung der Kaltwasser-Kapazitäten und -belastung an die tatsächliche Beanspruchung und reduziert dabei gleichzeitig den Wartungsaufwand.

Wien, Februar 2018 – Der iCM ist die neueste Entwicklung der Innovationsreihe im Bereich Applied Systems Control, die Daikin als Spezialist für Kühlanlagenraum-Lösungen auf den Markt bringt. Die Kombinationen aus intelligenten Invertersteuerungen und hocheffizienten Kompressoren zielen auf allerhöchste Energieeffizienz und Zuverlässigkeit über die gesamte Lebensdauer der Systeme ab. Verfügbar in den Versionen ‚nur Kühlen’ oder ‚Wärmepumpe’ bieten sie eine kosteneffektive, vielseitige und effiziente Lösung für Komfortanwendungen und -umgebungen, in denen hohe Leistungen und Zuverlässigkeit gefordert sind.

Optimale Betriebsergebnisse bei zuverlässiger Leistung

Ausgerüstet mit neuester Technologie bietet der iCM mehrere neue, leistungs- und energieoptimierende Systemeigenschaften. Eine davon, das integrierte Operating Chiller Setting stellt sicher, dass sich die Anzahl der gerade eingeschalteten Kaltwassersätze immer in einem bestimmten Bereich bewegt, unabhängig von Bedarfsänderungen, die sich durch Anlauf-, Ablaufsteuerung und Stufenschaltung ergeben, die ebenfalls optimiert ablaufen. Dazu wird die Kaltwasser-Kapazität automatisch an die Betriebsbelastung angepasst, was dem System erlaubt, einen erhöhten Bedarf intuitiv zu erfassen, wenn der letzte Kaltwassersatz heruntergeschaltet ist. Dafür läuft die dem als nächsten anlaufenden Kaltwassersatz zugeordnete Wärmepumpe bei minimaler VFD-Frequenz, was die Leistung steigert.

Das neue Steuerungsdesign berücksichtigt auch die Kosteneffizienz bei den Betriebskosten: Es erkennt, ob Kaltwassersätze verfügbar sind oder nicht, indem es die Input-Informationen direkt an den Einheitensteuerungen der Kaltwassersätze, an Pumpen und Abschaltventilen abnimmt. Durch diese 24/7-Alarmüberwachung und Email-Information über Daikins Fernüberwachungs- und Kontrollsystem (www.daikinonsite.com) minimiert sich das Risiko eines unerwarteten Systemausfalls. Dies, zusammen mit der optimierten Zu- und Abschaltungsfolge der verfügbaren Verdichter auf Grundlage der jeweiligen Betriebsstundenzahl, erhöht die Systemzuverlässigkeit noch weiter und reduziert Wartungskosten.

Intelligente Logik

Die Steuerungsstrategie ist verantwortlich für optimales Anlaufen sowie die Ablaufsteuerung und Stufenschaltung der Kaltwassersätze, indem sie deren Leistung individuell auf die Belastungsanforderung abstimmt. Der iCM ist entscheidend für die Energieeffizienz der Kühlanlagenraumlösung. Er stellt fest, welche Kaltwassersätze für den Betrieb zur Verfügung stehen und bestimmt die Reihenfolge, in der sie anlaufen oder abgeschaltet werden und die Teillasten, auf die sie hoch- oder heruntergeschaltet werden. Er analysiert dafür eine Reihe von Faktoren, inklusive Betriebsstundenzahl und gewählte Energieeffizienzen und berücksichtigt gleichzeitig Temperatur und Rotation, um jeweils die energieeffizienteste Kombination und Energieverwendung zu liefern.

 

Flexible Optionen für jeden Bedarf

Der iCM wurde für luft- und wassergekühlte Kaltwassersätze entwickelt, die in verschiedensten Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen: von Klimalösungen für kleinere Einzelhandelsprojekte bis zu Kälteanlagen für größere gewerbliche Einheiten und regionale Fernkältesysteme. Dazu kann er auch viele Arten energieintensiver Rechenzentren und spezialisierte industrielle Produktionsanlagen unterstützen, die ihre Prozesskühlung und Klimatisierung mit luftgekühlten Kaltwassersätzen bewältigen.

Die neue Steuereinheit ist in zwei Versionen erhältlich und kann zusammen mit den Kaltwassersätzen geordert werden oder als Einzelgerät zum nachträglichen Einbau in eine bestehende Kühlanlage. Die Standardversion enthält ein voreingestelltes, gebrauchsfertiges Applikationsspektrum mit drei Konfigurationsoptionen, je nach Anzahl der zu verwaltenden Kaltwassersätze und Peripheriegeräte. Sie ist für maximal acht Kaltwassersätze geeignet. Eine kundenspezifische, maßgeschneiderte Version, die für andere Anwendungen und Anlagengrößen programmiert werden kann, ergänzt das Angebot.

Zeigen Sie, wie erfolgreich Sie arbeiten

Beide Versionen ermöglichen es, die Energieeffizienz der Anlage zu messen und nachzuweisen. Der neue iCM bietet dazu die Möglichkeit von Fernüberwachung und -regelung. Die Betriebsdaten werden hierfür gesammelt und per Internet an die cloudbasierte Daikin Fernüberwachungs- und Regelungszentrale übermittelt (www.daikinonsite.com), die auch Fernsteuerung und -konfiguration ermöglicht. Dazu lässt sich der iCM in Gebäudemanagementsysteme integrieren, was deren technische Intelligenz noch weiter verbessert.

„Unser neuer Intelligent Chiller Manager (iCM) bietet viele energieeffiziente Innovationen. Unsere Kunden können sich damit auf Daikins werkseitige Systemregelung für höchste Energieeffizienz und Zuverlässigkeit während der gesamten, langen Lebensdauer ihrer Anlagen verlassen. Da wir von diesen Effizienzvorteilen überzeugt sind, bieten wir Ihnen – in der Standardversion enthalten – eine einjährige Anbindung auf www.daikinonsite.com an“, sagt Daikins Senior Business Development Officer Rafael Pérez Cortines.

Weitere Informationen unter:
https://www.daikin.eu/en_us/service/operate_maintenance_repairs/system-controls.html

Pressekontakt:

Karin Zuntermann, MA
Marketing Daikin Österreich
zuntermann.k@daikin.at

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