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Hoher Komfort auf kleinem Raum: Entscheidung für die richtige Klimaanlage

In einen kleinen Raum installierte kompakte Klimaanlage

Für kleinere Räume werden effiziente, kompakte Raumklimageräte benötigt, die keine Energie verschwenden und keinen großen Platzbedarf haben. Daher ist eine Split-Klimaanlage, auch als Luft-Luft-Wärmepumpe bezeichnet, eine ideale Lösung. Damit du bestmögliche Ergebnisse erzielst, installiere eine Klimaanlage, die genau zur Größe des Raumes passt. Achte auch auf wichtige Angaben wie Energieeffizienzklasse und Schallpegel. Auch die Platzierung ist wichtig: Positioniere das Gerät an einen Ort, an dem das Gerät einen möglichst kraftvollen Luftstrom über den Raum erzeugen kann, jedoch ohne kalte Zugluft zu verursachen. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du dich für ein zur Raumgröße passendes Gerät mit hoher Energieeffizienz entscheidest. Zudem sollte das Gerät leise im Betrieb sein, über lange Sicht Kosten sparen und in jedem Raum für höchstes Wohlbefinden sorgen.

Warum auch für kleinere Räume intelligente Lösungen für Heizen und Kühlen?

Die Energiepreise steigen und steigen, und die Gesetze und Bestimmungen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit werden immer strenger. Daher ist die Entscheidung für ein passendes System für Kühlen und Heizen selbst eines kleineren Raumes nicht einfach nur eine Frage des Komforts, sondern eine intelligente Maßnahme.

Das Heizen und Kühlen kleiner Räume von, sagen wir mal 9 m² bis 20 m², kann eine knifflige Angelegenheit sein. Dazu braucht es effiziente, kompakte Systeme, die keine Energie verschwenden und nicht viel Platz beanspruchen.

Die ideale Lösung ist eine fest installierte Split-Klimaanlage mit einem Wandgerät, auch als Luft-Luft-Wärmepumpe bezeichnet. Das Innengerät ist an der Wand befestigt und sorgt für gleichbleibendes Kühlen bzw. Heizen, ohne größeren Temperaturschwankungen und ohne Phasen der Ineffizienz.

Eine Split-Klimaanlage ist insbesondere für kleinere Räume eine Lösung, in die keine Fußbodenheizung und auch kein Heizköper eingebaut werden kann.

Auch portable Raumklimageräte machen immer noch Sinn, insbesondere bei nur vorübergehender Nutzung und bei Räumen kleiner als 10 m². Bei Anwendungen, die auf Dauer vorgesehen sind, ist jedoch eine Festinstallation eines zweckmäßigen Split-Geräts die bessere Lösung.

Was bezeichnet man als kleinen Raum?

Als kleiner Raum kann ein Raum mit in etwa 9 bis 20 m² definiert werden (z. B. ein Schlafzimmer, ein kleines Arbeitszimmer oder ein kleiner Wohnbereich). Berechnungen durch Dritte ergaben, dass für Räume mit ca. 20 m² typischerweise eine Kühlleistung von 2,0 bis 2,5 kW angemessen ist. Diese Angabe basiert auf in einem auf ClimaMarket veröffentlichten Artikel über die Kühlleistung von maschinellen Kühlsystemen aufgeführten Schätzungen.

Die Auswahl einer für die Größe des Raums geeigneten Klimaanlage ist von entscheidender Bedeutung.

  • Ein unterdimensioniertes Gerät wird ununterbrochen laufen, ohne die Solltemperatur erreichen zu können. Das wiederum treibt die Energiekosten in die Höhe, führt zu stärkerem Verschleiß und mindert das Wohlbehagen.
  • Ein überdimensioniertes Gerät führt ständig EIN/AUS-Zyklen aus. Das führt zu Energieverschwendung, kalter Zugluft oder wechselhaftem Kühlen. Zudem wird die Luftfeuchtigkeit nur unzureichend geregelt.

Die am häufigsten installierten Geräte haben eine Leistung von 2,0 kW für kleinere Räume und bis zu 4,0 kW für größere Räume.

Weitere Faktoren mit Auswirkungen auf die Bemessung

  • Deckenhöhe (höhere Räume erfordern Geräte mit höherer Leistung)
  • Qualität der Wärmedämmung
  • Größe und Ausrichtung von Fenstern (Fenster in Richtung Süden/Westen erfordern Geräte mit höherer Leistung)
  • Nutzung des Raumes (Geräte oder Leute im Raum als Wärmequellen)

Ein Gerät der genau richtigen Leistungsklasse erreicht eine höhere Effizienz und sorgt für niedrigere Energiekosten und beständigen Komfort.

Wie können kompakte Systeme für Kühlen und Heizen sowohl energieeffizient als auch nachhaltig sein?

Die Kombination von Energieeffizienz mit Nachhaltigkeit ist beim Heizen und Kühlen mit kompakten Geräten kein Problem und stellt sicher, dass du das Beste aus beiden Welten bekommst.

Energieeffizienzklassen: Worauf du achten solltest

Bei der Auswahl eines mobilen oder kompakten Klimatisierungssystems für ein Wohnzimmer ist einer der ersten Schritte der Blick auf die Energieverbrauchskennzeichnung. In der Europäischen Union müssen alle Raumklimageräte (mit einer Kühlleistung von bis zu 12 kW) eine Energieverbrauchskennzeichnung tragen. Auf dieser Kennzeichnung sind die Energieeffizienzklasse (bei der derzeitig gültigen Skala von A+++ bis D reichend) und der voraussichtliche jährliche Stromverbrauch in kWh/Jahr anzugeben. Die Form dieser Energieverbrauchskennzeichnung ist im Bericht der Europäischen Kommission vorgegeben.

Auf der Kennzeichnung anzugeben sind der SEER-Wert (Seasonal Energy Efficiency Ratio, Saisonale Arbeitszahl im Kühlbetrieb) oder eine gleichwertige Größe und die Auslegungslast für den Kühlbetrieb. Somit kannst du zwei Modelle nicht nur nach Klasse (A oder B), sondern nach dem tatsächlichen Wert kWh/Jahr vergleichen. Das ist eine entscheidende Größe, wenn das Gerät viele Stunden am Tag laufen soll. Ein tragbares Gerät der Klasse A+ mag zwar als energieeffizient erscheinen, verbraucht jedoch möglicherweise 2,4-mal mehr Strom als ein Wandgerät derselben Klasse. Das liegt an den in „New Leaf“, dem News-Channel des Europäischen Umweltbüros, abgehandelten Unterschieden bei der Systemauslegung.

Hier eine Faustregel:

  • Erwerbe das Gerät mit der höchsten Energieeffizienzklasse, das dein Budget zulässt.
  • Schaue dir die Angabe kWh/Jahr an.

Jede eingesparten 100 kWh/Jahr bringen bei Stromkosten von beispielsweise 0,30 €/kWh eine Einsparung von jährlich 30 €.

Zum Sicherstellen der korrekten Bemessung gehört auch ein Blick auf die Nennleistung: Wenn du ein Gerät mit einer Nenn-Kühlleistung von 3,5 kW erwirbst und in einen Raum von 30 m² und mit starker Sonneneinstrahlung installierst, läuft das Gerät wahrscheinlich lange Zeit mit Volllast, und der Verbrauch ist höher als erwartet. Das unterminiert natürlich sämtliche Vorzüge dieser Lösung.

Eco-Modi, Timer und Nacht-Einstellungen

  • Viele kompakte Kühlgeräte sind mit Zusatzfunktionen wie einem Energiespar-Modus, programmierbaren Timern und Nacht-Einstellung ausgestattet. Alle diese Funktionen können zur Senkung des Energieverbrauchs beitragen.
  • Im Nacht-Modus passt die Klimaanlage automatisch die Solltemperatur an (im Kühlbetrieb 0,5 °C nach oben, im Heizbetrieb 2,0 °C nach unten). Das verhindert übermäßiges Kühlen/Heizen und sorgt für eine für einen behaglichen Schlaf geeignete Temperatur.
  • Bei Nutzung dieser Funktionen in einem kleinen Wohnbereich, der vielleicht im Sommer über 90 Tage sechs Stunden täglich genutzt wird, können sich die Einsparungen beachtlich aufsummieren.
  • Eine Entscheidung für ein Gerät mit nützlichen Timern und mit Nacht-Modus kann sich beachtlich auf Stromkosten und Belastung des Stromnetzes auswirken, natürlich nur, wenn diese Funktionen auch genutzt werden.

Tipps für Gewohnheiten zu einer umweltfreundlichen Nutzung von Klimageräten

Die Art und Weise der Nutzung einer Klimaanlage fällt stark ins Gewicht. Auch das effizienteste Gerät wird erbärmlich abschneiden, wenn es nicht sachgerecht genutzt wird. Beachte also bitte Folgendes:

  • In einem eher kompakten Wohnraum den Thermostat auf der höchsten Wohlfühltemperatur belassen
  • Vorhänge bzw. Gardinen schließen, bevor direktes Sonnenlicht auf das Fenster trifft. Das senkt die durch Sonneneinstrahlung eingebrachte Wärmelast ab.
  • Bei Betreten eines sehr warmen Raumes nicht sofort eine zu niedrige Temperatur am Gerät einstellen. Bei langsamem Herunterkühlen kommt es nicht zu Zyklen mit hohem Abruf von Leistung.
  • Den Timer so einstellen, dass sich der Kühlbetrieb kurz vor Verlassen des Raumes oder kurz vor dem Schlafengehen ausschaltet. Die Verwendung des Nacht-Modus mit langsamer Erhöhung der Solltemperatur beendet das Abführen von Wärmeenergie.
  • Filter regelmäßig reinigen bzw. austauschen. Studien haben gezeigt, dass verschmutzte Filter zu einem um bis zu 20 % höheren Energieverbrauch führen können.
  • Überlege dir, ob zu bestimmten Zeiten ein Ventilator oder eine Lüftung in Kombination mit moderatem Kühlen deinem Bedarf entsprechen kann. Vielleicht muss es nicht immer Klimatisierung rund um die Uhr sein, insbesondere in Gegenden mit eher gemäßigtem Klima.

Wie kannst du beim Kühlen mit kompakten Geräten für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sorgen?

Einer der wichtigsten Punkte bezüglich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von kompakten Geräten zum Kühlen ist die Entscheidung für ein Gerät, dessen Auslegungs-kW zu den Wärmelasten des Raumes passen. Unterdimensionierte Geräte laufen ununterbrochen und überdimensionierte Geräte schalten sich viel zu häufig ein und aus. Beides wirkt sich negativ auf die Effizienz aus.

Also kurz und bündig:

  • Die Abmessungen des Raumes erfassen
  • Die erforderliche Leistungsklasse ermitteln
  • Ein Modell mit hohen SEER-/SCOP-Werten und mit einem zum Raum passenden Design beschaffen

Wie sorge ich für eine leise Klimaanlage?

Ein möglichst leiser Betrieb ist besonders in kleineren Räumen von großem Nutzen, insbesondere in Schlafzimmern, Arbeitszimmern und Kleinbüros. Daikin Wandgeräte für die Festinstallation zeichnen sich durch sehr niedrige Schallpegel aus.

Mobile Klimaanlage hingegen weisen oftmals höhere Schallpegel auf (einige Experten geben 50 bis 65 dB an).

Zum Vergleich: 20 bis 30 dB entsprechen einem Flüstern, einem stillen Raum oder einer Bibliothek. Ein Gespräch erfolgt mit Schallpegeln um die 40 dB. Ein Split-System mit Wandgerät mit 20 bis 25 dB eignet sich also hervorragend zum Erzeugen von Wohlbefinden in kleinen Räumen.

Hier sind einige Maßnahmen aufgeführt, mit denen du die Schallpegel noch weiter verringern kannst:

  • Das Außengerät möglichst weit weg von Schlafzimmern positionieren
  • Vibrationsschutzpolster anbauen
  • Für ausreichend Freiraum um das Innengerät herum sorgen
  • Die Klimaanlage nicht in Ecken oder vor Hindernisse positionieren, die als Resonanzkörper wirken könnten

Was sind die besten Strategien zur Platzierung für maximale Kühlwirkung?

Bei einem fest installierten Split-Gerät ist die Platzierung von Bedeutung.

  • Installiere das Innengerät hoch oben an einer robuste Wand, idealerweise in der Mitte der langen Seite des Raumes. Dadurch wird erreicht, dass sich der Luftstrom durch den gesamten Raum ausbreitet, anstatt an Möbeln oder in Raumecken „steckenzubleiben“.
  • Installiere das Innengerät möglichst nicht unmittelbar über das Bett oder den Schreibtisch. Andernfalls kann es zu kühler Zugluft und dadurch zu Unbehagen kommen.
  • Halte das Innengerät von direkter Sonneneinstrahlung, Lampen und Wärmequellen fern (da dies alles die Temperaturmessung des Geräts stören könnte).
  • Das Außengerät muss an einen gut belüfteten, idealerweise schattigen Ort aufgestellt werden. Damit ein ausreichender Luftstrom gegeben ist, muss die Vorderseite frei von Hindernissen sein und das Gerät muss ausreichend Abstand zu Wänden haben, typischerweise 200 bis 300 mm.

Ist ein Gerät für einen kleinen Raum vorgesehen, kannst du durch eine Entscheidung für ein Gerät mit Funktion „Leise-Modus“, „Nacht-Modus“ oder „Bewegungssensor“ Wohlfühlkomfort bei sehr niedrigen Geräuschpegeln und bei nur minimalem Energieverbrauch sicherstellen.

Mobile Klimaanlagen: Pro und Kontra

Auch wenn unser Hauptaugenmerk hier auf fest installierten, wandmontierten Split-Geräten liegt, haben mobile Klimageräte dennoch ihre Berechtigung. Diese mobilen Geräte eignen sich hauptsächlich für Mietwohnungen, nur vorübergehende Nutzung, Räume kleiner als 10 m² oder wenn Luft-Luft-Wärmepumpen nicht zulässig sind.

Auch mobile Klimaanlagen haben ihre Stärken:

  • Diese Geräte können relativ problemlos von einem Raum in den anderen umgesetzt werden.
  • Die Geräte sind recht einfach einzurichten und brauchen keinen permanenten Wanddurchbruch und auch kein Außengerät.

Im Vergleich zu fest installierten Split-Geräten sind diese Geräte in der Regel:

  • Weniger effizient
  • Lauter
  • Weniger elegant, mit einem nicht zu vernachlässigenden Hauptgerät auf dem Fußboden und einem Abführschlauch durch das Fenster

Soll das Gerät nur über einen kurzen Zeitraum hinweg genutzt werden oder ist ein Installieren eines Wandgeräts nicht möglich, kann ein portables Gerät eine sinnvolle Zwischenlösung sein. Wenn es jedoch um für lange Zeit vorgesehene Komfortlösung für einen kleinen Raum geht, die kostengünstig und leise im Betrieb sein soll, ist ein fest installiertes Wandgerät-Split-System einer vertrauenswürdigen Marke der bessere Weg.

Schlussgedanken: Was ist die beste Klimaanlage für kleine Räume?

In einer Welt steigender Energiekosten, strenger werdender Gesetze und Bestimmungen und höherer Ansprüche an Wohnkomfort ohne Betriebsgeräusche, werden kleine Räume am besten mit fest installierten Split-Systemen mit Wandgerät ausgestattet. Auch mobile Klimageräte sind weiterhin sinnvoll bei nur vorübergehender Nutzung oder wenn keine andere Installation machbar ist. Bezüglich Effizienz über längere Zeit, Schallschutz und Eleganz wird wohl eher ein korrekt bemessenes Inverter-Split-Gerät immer den Sieger stellen.

Kernaussagen

  • Die Leistungsklasse des Geräts muss zur Raumgröße passen (z. B. 2,0 bis 2,5 kW für einen Raum mit 10 bis 20 m²).
  • Entscheide dich für Modelle mit hoher Effizienz (SEER/SCOP). Diese Modelle sind auf lange Sicht kostengünstiger und nachhaltiger.
  • Achte auf die Angaben zur Schallemission. Als Faustregel gelten Innengeräte mit Schallpegeln von 19 bis 25 dB als hervorragende Wahl.
  • Wähle ein Modell, das mit einem Kältemittel mit niedrigem Treibhauspotenzial betrieben wird und über einen Eco-Modus verfügt.
  • Positioniere die Geräte wohlüberlegt, damit deine Klimaanlage eine Chance auf bestmögliches Betriebsverhalten bekommt.
  • Nehme regelmäßig Reinigungsarbeiten vor. Reinige Filter regelmäßig und pflege den Ort um die Geräte herum.

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