8 Missverständnisse über Fußbodenheizungen

8 Missverständnisse über Fußbodenheizungen

Eine Fußbodenheizung ist ein nachhaltiges und wirtschaftliches Heizsystem. Leider gibt es viele Missverständnisse über ihre Funktionsweise. Wir sind hier, um diese Mythen zu entlarven und Ihnen zu zeigen, warum dieses System auch für Sie eine ausgezeichnete Option ist.

Was unbekannt ist, wird oft missverstanden. Und es gibt viele Missverständnisse darüber, was eine Fußbodenheizung ist und wie sie funktioniert. Deshalb möchten wir ein paar Dinge klarstellen. Wir zeigen Ihnen, wie dieses nachhaltige und kosteneffiziente System funktioniert und warum es eine gute Wahl auch für Ihr Zuhause ist.

Arten der Fußbodenheizungen

Bevor wir uns den Mythen zuwenden, werfen wir zunächst einen Blick auf die verschiedenen Arten von Fußbodenheizungen.

Derzeit gibt es zwei Arten von Fußbodenheizungen: Elektro-Heizungen und Warmwasser-Heizungen. Das Warmwasser-System ist wiederum in zwei verschiedenen Versionen erhältlich, bekannt als Trockensystem und Nasssystem; der Unterschied zwischen beiden besteht darin, wie die Rohrleitungen verlegt werden.

Bei Nasssystemen befinden sich die Rohrleitungen im Estrich, während bei Trockensystemen die Rohrleitungen im Bodenbelag als Wärmeleiter dienen. In der Regel finden Sie die Nassvariante bei Neubauprojekten, während sich die Trockenvariante und Elektro-Systeme am besten für Renovierungen eignen.

Jetzt, da Sie ein wenig von der technischen Seite der Fußbodenheizung wissen, können wir die Missverständnisse näher erörtern.

8 Mythen über Fußbodenheizungen

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Mythos 1: Eine Fußbodenheizung ist viel teurer als Heizkörper

Richtig ist, dass der Preis für die Installation einer Fußbodenheizung um 30 % höher ist als bei herkömmlichen Heizkörpern. Aber eine Fußbodenheizung ist eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Da das System energieeffizienter und wartungsärmer ist, werden Nutzer feststellen, dass ihre Energierechnung und die Gesamtkosten für die Anlage viel niedriger als bei herkömmlichen Heizkörpern sind.

Mythos 2: Ein Haus mit Fußbodenheizung wird nie warm

Es stimmt zwar, dass die Fußbodenheizung nicht so viel Wärme erzeugt wie ein herkömmlicher Heizkörper, aber sie erzeugt genügend Wärme, um eine angenehme Umgebung zu schaffen. Das System arbeitet so, dass die Wärme gleichmäßig auf die gesamte Bodenfläche verteilt wird, sodass die Raumtemperatur bis zu 25 °C erreichen kann. Hausbesitzer können den Thermostat ein paar Grad niedriger einstellen und sicher sein, dass sie keine Wärme verlieren.

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Mythos 3:  Eine Fußbodenheizung ist technisch gesehen eine elektrische Heizung

Natürlich wird die Elektro-Heizung mit Strom betrieben, aber das Wassersystem ist am Warmwasser- und Zentralheizungskreis angeschlossen. Auch besteht die Möglichkeit, eine Fußbodenheizung an eine Wärmepumpe anzuschließen. Die Wärmepumpe benötigt zwar etwas Elektroenergie, wird aber auch durch erneuerbare Energien gespeist. Da die Fußbodenheizung mit einer konstanten niedrigen Temperatur arbeitet, ist die Entscheidung für den Anschluss Ihres Systems an eine Wärmepumpe eine ideale Wahl.

Mythos 4: Eine Fußbodenheizung braucht länger, um ein Haus zu erwärmen, sodass die Temperatur nie konstant ist

Während die elektrische Fußbodenheizung fast so schnell arbeitet wie Heizkörper, reagieren Wassersysteme etwas träger. Aber das bedeutet nicht, dass Sie bei kalten Temperaturen frieren müssen. Wichtig ist darauf zu achten, dass Sie Ihr System so einrichten, dass es am besten zu Ihrem Lebensstil passt und Ihre Räumlichkeiten auf einer angenehmen Temperatur hält. Wenn Sie beispielsweise über ein Wassersystem verfügen, können Sie die Einstellungen so ändern, dass die Raumtemperatur in der Nacht nur um drei Grad sinkt.

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Mythos 5: Eine Fußbodenheizung wird nur im Boden verlegt

Dies mag etwas überraschend sein, aber Sie können die Fußbodenheizung tatsächlich nicht nur im Boden installieren. Sie können sie auch in Wände oder Decken einbauen, um Räume noch schneller zu heizen. Insgesamt nimmt die Fußbodenheizung keinen zusätzlichen Platz ein, sodass Sie sie perfekt in jedes moderne Interieur integrieren können.

Mythos 6: Bei einer Fußbodenheizung schwellen Ihre Füße an

In den Kindheitstagen der Fußbodenheizung konnte die Raumtemperatur auf mehr als 35 °C ansteigen, und wenn das der Fall war, konnten Ihre Füße anschwellen. Aber mit den heutigen Systemen treten diese Situationen nicht mehr auf, besonders wenn Ihr Haus gut isoliert ist. Durch die Kombination der Fußbodenheizung mit einer Wärmepumpe kann das System sogar für Kühlung sorgen – ein Vorteil in den heißen Sommermonaten.

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Mythos 7: Fußbodenheizung ist ungesund

Die Fußbodenheizung verhindert die Zirkulation von Staubpartikeln, die Allergien oder Krankheiten verursachen können. Hausbesitzer können auch von der besseren Luftfeuchtigkeit und einer gesünderen Umgebung ohne Hausstaubmilben und Schimmelpilze profitieren, was besonders für Menschen mit Allergien oder Atemwegserkrankungen hilfreich ist.

Mythos 8: Eine Fußbodenheizung kann nicht mit Parkett kombiniert werden

Wenn Sie einige Faktoren berücksichtigen, können Sie Fußbodenheizung und Parkett problemlos miteinander kombinieren. Wenn Sie sich für eine stabile, feuchtigkeitsbeständige Holzart und eine mehrschichtige Ausführung mit einer Breite von bis zu 15 cm entschieden haben, können Sie auf jeden Fall loslegen!

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