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Komfortable Raumtemperatur: Wie viel Grad sind optimal?

Die verschiedenen Räume in Ihrem Zuhause erfordern unterschiedliche Raumtemperaturen, um ein komfortables Wohlfühlklima zu erzeugen. Wir sagen Ihnen, wo Sie wie viel Grad einstellen sollten.

 

Wenn wir uns in Räumen zu Hause oder in der Arbeit aufhalten, begleitet uns die jeweilige Raum- bzw. Zimmertemperatur. Gemessen wird sie mittels Thermometer in Grad Celsius (°C), und wenn wir sie als behaglich und angenehm empfinden – sie also weder zu warm noch zu kalt ist – dann ist das unsere Wohlfühltemperatur. Was so simpel klingt, ist in der Realität gar nicht so einfach zu erlangen. Im Winter müssen Sie einheizen, im Sommer runterkühlen; aber auf wie viel Grad? Mal ist es in den eigenen vier Wänden zu kalt, dann wieder zu warm – bis jeder Raum die Idealtemperatur erreicht hat, ist mitunter Fingerspitzengefühl gefragt. Doch auf was sollten Sie bei der Temperatur in Ihrem Zuhause achten? Welche Richtwerte gibt es?

22 Grad: Der allgemeine Richtwert für die komfortable Raumtemperatur

Vorweg: Es gibt keine Einheitstemperatur für Ihre gesamte Wohnung oder Ihr Haus. Generell wird die „optimale“ Temperatur im deutschsprachigen Raum für Wohnräume meist mit 22 Grad angenommen. Wie viel Grad das Thermometer anzeigen soll, richtet sich aber auch nach dem Verwendungszweck des Raums. Besonders wichtig ist es beispielsweise, im Schlafzimmer die richtige Temperatur zu finden. Zudem sind für ein ausgeglichenes Raumklima auch die Faktoren Luftfeuchtigkeit, Luftzirkulation und die dafür nötige Technik entscheidend. Aber sehen wir uns die verschiedenen Räume doch einmal genauer an:

Wohnzimmer: 21 bis 23 Grad sind ideal

Hier verbringen Sie im Normalfall viel Zeit, Ihre Aktivität hält sich dabei aber vermutlich in Grenzen. Sie liegen auf der Couch vor dem Fernseher oder lesen ein Buch. Die Temperatur darf im Wohnzimmer also ein bisschen höher sein. Weil es oft ein klassisches Durchgangszimmer ist, in dem die Anzahl der anwesenden Personen wechselt, ergeben sich auch wechselnde Gegebenheiten. Um Energie zu sparen, sind Daikins Split-Klimageräte zum Heizen und Kühlen daher mit dem Intelligent Eye Sensor ausgestattet, der wahrnimmt, wenn Personen den Raum betreten oder verlassen und den Luftstrom dahingehend optimal anpasst. Da das Wohnzimmer auch ein repräsentativer Raum ist, in dem Gäste empfangen werden, sollte sich ein Gerät auch optisch einfügen. Mit einer Vielzahl an Innengeräten, passend zu Ihrer Inneneinrichtung, bietet Daikin eine stilsichere Palette. Dazu bietet sich im Wohnzimmer ergänzend für die Heizperiode eine Fußbodenheizung an. Diese liefert mehr Klimakomfort im Vergleich zu klassischen Radiatoren und ist darüber hinaus wesentlich energieeffizienter.

Im Wohn- und Essbereich sollte sich die Raumtemperatur je nach Ihrem Empfinden zwischen 21 und 23 Grad einpendeln. Das obere Ende dieses Bereichs ist auch für Kinderzimmer zu empfehlen – der Nachwuchs sollte es besonders in den jüngeren Jahren immer etwas wärmer haben. Hier spricht man von einer Temperatur um die 23 Grad, während es etwa in einem Arbeitszimmer zum konzentrierten Home Office gerne etwas kühler sein darf.

Schlafzimmer: 15 bis 18 Grad für einen angenehmen Schlaf

Ein guter Schlaf ist essenziell für Ihre Erholung und die Grundvoraussetzung für einen produktiven Tag. Ein Durchschlafen ist vor allem bei einer etwas kühleren, gleichbleibenden Temperaturregelung gewährleistet, zu hohe Temperaturen können indes zu einem unruhigen Schlaf führen. Experten empfehlen daher häufig eine Schlafzimmertemperatur zwischen 15 und 18 Grad. Ist das für Ihr Wohlbefinden zu kalt, können Sie die Raumtemperatur geringfügig erhöhen – über 20 Grad sollte das Thermometer im Schlafzimmer aber nicht klettern. Aus der Schlafforschung heißt es dazu: „Die perfekte Schlaftemperatur ist erreicht, wenn man nicht friert und nicht schwitzt. Das heißt, wenn es für das eigene Befinden thermoneutral ist.“

Gerade während heißer Sommernächte ist es immer schwieriger, diese optimale Raumtemperatur zu erreichen. Hier kann eine Klimaanlage Abhilfe schaffen, sowohl durch Abkühlen der Räumlichkeiten vor dem Zubettgehen als auch während der Nacht. Viele Daikin-Geräte verfügen über einen eigenen Sleeping-Modus, der den Geräuschpegel der Klimaanlage reduziert und so die Nachtruhe nicht stört.

Darüber hinaus ist gerade im Schlafgemach die Qualität der Luft von entscheidender Bedeutung, Allergiker können ein Lied davon singen. Daikins Split-Klimageräte sind mit unterschiedlichen Filtern ausgestattet, die für saubere Luft sorgen und Schimmel, Bakterien und Allergene beseitigen, damit Sie morgens bestens erholt und gesund aufwachen.

Küche: maximal 20 Grad um zu viel Wärme zu vermeiden

Durch Kochen, Backen und Co. entsteht hier naturgemäß viel zusätzliche Hitze. In Ihrer Küche können Sie daher einige Grad und damit auch Energie einsparen. Je nach Größe der Küche und Ihrer Kochintensität können Sie die Grundtemperatur noch weiter absenken, sofern es sich nicht um eine Wohnküche handelt.

Badezimmer: 22 bis 23 Grad für eine optimale Temperatur

Im Badezimmer entsteht zwar auch zusätzliche Wärme, dennoch sollten Sie hier ein paar Grad mehr draufpacken und sich 22 bis 23 Grad gönnen. Der morgendliche Aufenthalt im Badezimmer, direkt aus dem warmen Bett oder der Dusche heraus, soll Sie ja nicht abschrecken. Handtuchheizkörper, die Ihnen helfen, sich danach in wohlig warme Textilien zu hüllen, wirken da wahre Wunder.

Das bedeutet aber auch – speziell bei Familien – einen enormen Energieaufwand für Heizen und Warmwasserbereitung im Badezimmer. Daikins Luft-Wasser-Wärmepumpen ermöglichen es, Systeme für Heizen und Warmwasser zusammenzustellen, die passgenau auf Ihren Bedarf und Ihr Budget zugeschnitten sind. Egal, ob in Neubauten oder bei Modernisierungen, wir finden gemeinsam mit Ihnen jene Lösung, die die Vorteile der unterschiedlichen erneuerbaren und traditionellen Energiequellen für Sie bestmöglich zur Geltung bringt. Unsere Systeme nutzen für Heizen und Warmwasser die aus Luft, Wasser, Erdreich und Sonne entzogene Wärmeenergie oder auch eine mittels Brennwerttechnik auf höchsten Wirkungsgrad optimierte herkömmliche Energiequelle wie Gas. Hybridlösungen, etwa mit einer Speisung aus 75 Prozent Wärme aus der Luft und 25 Prozent Elektroenergie, sind ebenfalls möglich. Die Optionen sind vielfältig und mit dem optimalen System freut sich nicht nur Ihr Geldbörserl, sondern auch die Umwelt.

Raumtemperatur und Außentemperatur: Differenz max. 10 Grad

Vom unteren Ende der 20er-Grade können wir auch in Österreich im Sommer oft nur noch träumen. Wenn die Sonne auf Fenster, Dach und Wände knallt und das Thermometer zuhause in Richtung 30 Grad steigt, lassen sich die empfohlenen Richtwerte meist nur noch mit einer Klimaanlage erreichen. Extreme Außentemperaturen erfordern dann eventuell aber eine leichte Adaptierung.

Für ein optimales Raumklima sollte die Klimaanlage nicht mehr als 6 Grad unterhalb der Außentemperatur eingestellt werden. An besonders heißen Tagen können Sie die Temperaturdifferenz erhöhen, damit Ihr Körper beim Wechsel zwischen Drinnen und Draußen aber keinem „Kälteschock“-Stress ausgesetzt ist, sollte der Temperaturunterschied generell nicht mehr als 10 Grad betragen.

Beim Verreisen: Raumtemperatur um etwa 5 Grad absenken

Ein oft diskutiertes Thema ist das Heizen bzw. das Abschalten der Heizung, wenn man verreist. Die Heizung komplett außer Betrieb zu nehmen, sollten Sie vermeiden. Es ist effizienter und somit ratsamer, die Temperatur in der gesamten Wohnung um etwa 5 Grad zu senken.

 

 

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